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Vertrauensvolle Zusammenarbeit 

Durchs Reden kommen Leute zusammen – diese Weisheit gilt im übertragenen Sinne auch für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz (KI). Denn gute Kommunikation und erklärbare KI-Modelle geben dem Menschen Vertrauen in seine „künstlichen“ Teamkollegen und sind die Basis für eine gute Zusammenarbeit. Nur so können Assistenzsysteme ihre Benutzer(innen) auch wirklich tatkräftig unterstützen. Im UAR Innovation Network wird gemeinsam mit einem internationalen Top-Konsortium unter der Leitung des Software Competence Center Hagenberg an einem Mensch-KI-Teaming-Framework geforscht – gewissermaßen ein praktischer Bausteinkasten für eine optimale Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI. 

Photo: iStock

Vom Menschen lernen 

 Unterstützung sollen KI-Systeme insbesondere bei komplexen Herausforderungen bieten. Doch je flexibler und agiler eine Produktion wie bei Losgröße eins wird, umso mehr müssen Assistenzsysteme von dem Know-how der Fachkräfte lernen. Die von PROFACTOR entwickelte Lösung Assembly Eye ermöglicht es, bestehendes Prozesswissen ohne den Einsatz von invasiver Sensorik zu extrahieren. Mittels Kamera und entsprechender Software werden Bewegungen, Abläufe, Interaktionen mit Werkzeugen, Bauteilen und Maschinen erfasst. Mittels dieser Daten werden Produktionssysteme befähigt, Handlungsabfolgen zu verstehen und entsprechende Assistenzfunktionen in Echtzeit zu bieten.

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 Praxistaugliche Formen der Interaktion 

Kognitive und digitale Assistenzsysteme sollen Werker bei komplexen Arbeitsvorgängen effiziente Hilfestellung leisten. Das UAR Innovation Network begleitet Industrieunternehmen bei der Entwicklung praxistauglicher Lösungen. Die Anwendungsbereiche und Formen der Interaktion sind dabei breit gespannt. Unter anderem unterstützt das Forschungszentrum Pro2Future bei der Entwicklung eines kognitiven Schweißhelms, der Fachkräfte während des Arbeitsvorgangs individuell anleitet und ermöglicht, erforderliche Geräteeinstellungen freihändig vorzunehmen. In einem anderen kooperativen Projekt erforscht das Kompetenzzentrum Holz – Wood K plus den Einsatz von Spatial Augmented Reality bei der Herstellung von Fertighäusern aus Holzriegelbauweise. Ohne das Tragen von Hilfsmitteln wie Brillen werden relevante Arbeitsschritte direkt auf das zu fertigende Bauteil projiziert. Dabei stützen sich die Systeme auf technische Pläne. 

Photo: iStock

In kooperativer Forschung begleitet das UAR Innovation Network, zu dem insgesamt 17 Forschungszentren zählen, die Industrie umfassend bei der industriellen Transformation und unterstützt Unternehmen tatkräftig bei der Realisierung ihrer Innovationsvorhaben. Die Kernkompetenzen des UAR Innovation Network lassen sich in drei Stärkefelder zusammenfassen: smarte Systeme, digitale Technologien und nachhaltige Materialien.

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