Durch den Rückzug von SAP aus der Krankenhaus-IT entstehen für Kliniken neben Kostendruck, Regulatorik und Fachkräftemangel weitere Herausforderungen: Viele KH-Träger und einzelne Häuser evaluieren ihre Krankenhausinformationssystem- (KIS) und Patient:innen-Administrationslandschaft daher neu. Ambitionierte Vorhaben treffen auf enge Zeitfenster und begrenzte Budgets.
Thomas Wunderer hat im Vertrieb und Projektmanagement bei der Meierhofer Österreich GmbH sowie als unabhängiger Berater bereits einige Digitalisierungsprojekte in heimischen Krankenhäusern begleitet. Sein Fazit: „Ohne Standards geht‘s nicht.“ Sie sind Grundlage für vernetzte Versorgung und für die Bewältigung der enormen Transformationslast bis 2030 ausschlaggebend. Denn nur bis Ende 2030 ist eine verlängerte Unterstützung für SAP IS-H / i.s.h.med in der aktuellen ERP-Landschaft vorgesehen.
Standards machen Transformationsprojekte planbarer und effizienter. „Sie reduzieren Aufwände und schonen das Budget, da Anpassungen nicht jedes Mal neue Sonderprojekte auslösen“, so Wunderer. Gerade die KH-Landschaft in Österreich, geprägt von großen Trägerverbünden und komplexen Strukturen, profitiert davon erheblich.
Ein modernes KIS, das die Zukunft mitdenkt
Standardisierte, interoperable Lösungen werden für Krankenhäuser zur strategischen Notwendigkeit, um zukunftsfähig zu bleiben. Mit dem M-KIS bietet Meierhofer ein modulares, offenes KH-Informationssystem, das bereit für die Cloud ist. „Wir bringen jahrzehntelange Erfahrung aus Einführungsprojekten jeder Größe mit – vom spezialisierten Fachkrankenhaus bis zu Maximalversorger und großen Klinikverbünden“, sagt Wunderer. Auf Basis von fast 40 Jahren Erfahrung in komplexen Roll-out-Prozessen hat Meierhofer einen Implementierungsstandard entwickelt, mit dem sich ein praxisbewährtes und vorkonfiguriertes KIS ressourcenschonend und effizient bei planbaren Kosten einführen lässt. „Die Zukunftsfähigkeit wird zudem durch flexible Betriebsmodelle, On‑Premise, Hybrid oder Cloud, gesichert, die wir bis 2030 vollständig unterstützen.“
Partnerschaft statt reiner Softwareeinführung
Meierhofer begleitet und unterstützt seine Kund:innen als mittelständisches Unternehmen partnerschaftlich und auf Augenhöhe in allen Phasen – von Evaluierung über Projektabschnitte bis zur Echtbetriebsumstellung. Darüber hinaus werden der laufende Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösungen gesichert.
Meierhofer und T‑Systems Austria
Bei künftigen Herausforderungen setzt Meierhofer auf strategische Partnerschaften. Durch die Kooperation mit T‑Systems Austria erhalten österreichische Kliniken alles aus einer Hand: Anbindung bestehender Systeme, Neueinführung und Umstellung, stabilen 24/7-Betrieb: „Mit unserer Partnerschaft bündeln wir technologische Tiefe, Projekterfahrung und europäisches Hosting, das schon heute alle regulatorischen Anforderungen erfüllt – eine ideale Kombi für das heimische Gesundheitswesen“, so Mihaela Frenzel, Account Managerin Healthcare bei T-Systems Austria. Kliniken profitieren von vollständiger Datensouveränität und haben die volle Kontrolle über Sicherheit und Verschlüsselung. M‑KIS mit der tief integrierten IS‑H‑Nachfolgelösung T‑Systems Solution for HealthCare, die sich nahtlos in bestehende SAP‑Umgebungen einfügt, deckt alle klinischen, kaufmännischen und regulatorischen Anforderungen ab. „Damit sind wir idealer Partner, der Krankenhäuser bei aktuellen Herausforderungen gezielt unterstützt“, so Wunderer.