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Leasen statt Kaufen wird auch bei Unternehmen zunehmend beliebter. Erich Schramek (CSO, UniCredit Leasing) sowie Manfred Rieger (R&D Site Head Takeda Austria) sprechen über die Vorteile von Leasing und ihr gemeinsames Projekt – den Neubau des F&E-Standortes von Takeda.

Manfred Rieger 

R&D Site Head Takeda Austria
Foto: Lisi Specht

Erich Schramek 

CSO der UniCredit Leasing
Foto: UniCredit Leasing Austria

Wie entstand die Zusammenarbeit zwischen der UniCredit Leasing und Takeda? 

Manfred Rieger (MR): Wir sind langjährige Kundin der Unicredit Group und ein Neugebäude zu leasen anstatt zu kaufen war für uns eine attraktive Option. Als forschungsgetriebenes Unternehmen gewinnen wir dadurch noch mehr finanzielle Flexibilität. Der Gebäudebestand ist aus rechtlichen Gründen auf 20 Jahre, die Inneneinrichtung sowie die Laborausstattung sind auf zehn Jahre geleast. Am neuen Standort in der Seestadt werden ab 2025 rund 250 Forscher:innen tätig sein.  

Erich Schramek (ES): Auch wenn diese Finanzierungsmethode, also Immobilien-Leasing, bei Neugebäuden in Österreich verstärkt in Anspruch genommen wird, gibt es meines Wissens am heimischen Markt kaum ein Projekt in dieser Größenordnung. Für uns als UniCredit Leasing ist es eines der größten Projektfinanzierungen der letzten zehn Jahre. Mit Takeda verbindet uns eine langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung, weshalb wir uns sehr freuen, dieses Projekt nun gemeinsam aus der Taufe gehoben zu haben.  

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Welche Vorteile ergeben sich durch die Leasing-Finanzierung?  

ES: Hier sind drei wesentliche zu nennen. Erstens: Liquiditätsentlastung sowie Ertragsoptimierung von Kund:innen, denn Immobilien-Leasing ist eine langfristige Finanzierungsform, mit Laufzeiten zwischen 15 und 25 Jahren. Wir vereinbaren einen garantierten Restwert am Vertragsende, die laufenden Leasingentgelte sind üblicherweise geringer als bei einem reinen Investitionskredit und Unternehmer:innen müssen weniger Eigenkapital aufwenden. Zweitens: größtmögliche Flexibilität in der Finanzierung. Wir passen die Finanzierungsstruktur – wie auch bei Takeda der Fall – an das Projekt an. In der Regel wird zu Vertragsende eine Kaufoption vereinbart. Drittens: Diese Finanzierungsform bietet für die finanzierenden Unternehmen vor allem auch steuerliche Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind.   

Wie lässt sich der neue Standort mit dem Nachhaltigkeitsansatz von Takeda vereinbaren? 

MR: Das Gebäude wird als Total Quality Building (TQB) zertifiziert. Das umfasst Ansprüche auf Barrierefreiheit und Komfort; aber vor allem auch viele ökologische Gesichtspunkte – wie ressourcensparende Energieeffizienz oder Begrünungen und offene Gartenräume. Takeda ist ein japanisches Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio, wobei der Garten in der japanischen Kultur eine wichtige Rolle einnimmt. Wir wollten unsere Tradition und unsere Werte mit neuartigen Architekturkonzepten umsetzen, die modern aber auch nahezu zeitlos sind. Zusätzlich wird es ein Green Building, was ebenso zu unseren Nachhaltigkeitszielen beiträgt. Bis 2040 will Takeda CO2-emissionsfrei entlang der gesamten Wertschöpfungskette sein. Um in der Seestadt Aspern bauen zu dürfen, müssen hohe Umweltstandards erfüllt werden. Für die Seestadt spricht außerdem ein weiterer Aspekt: Es entwickelt sich zunehmend ein tolles Biotech-Ecosystem mit einem spannenden Netzwerk an Technologie- und Sitzenforschungs-Playern. Alles in allem ist sie ein idealer Standort, um zukunftsweisende Forschung weiterhin auf höchstem Niveau zu betreiben.  

Haben diese Kriterien auch für die UniCredit Leasing eine Rolle gespielt?  

ES: Uns als Finanzinstitut ist bewusst, dass wir mit unseren Entscheidungen eine große Hebelwirkung Richtung nachhaltiges Wirtschaften haben. Dieses Projekt schafft auch Arbeitsplätze für hochqualifizierte Forscher:innen und setzt somit einen wichtigen Impuls für Wien als Forschungs- und Wirtschaftsstandort. Wenn uns die letzte Zeit etwas gelehrt hat, dann, wie wichtig Forschung und Entwicklung nicht nur für die Wirtschaft sind, sondern für uns alle als eine Gesellschaft. Wir freuen uns, einen Teil dazu beitragen zu können.  

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