Vor gut 40 Jahren wurden erste CAE-Softwaretools am Markt der Elektrotechnik noch als „ziemlich exotisch“ angesehen – so auch die aus Deutschland stammende CAE-Software Eplan. Mit der 1996 gegründeten Eplan-Niederlassung in Amstetten schafften es Eplan Geschäftsführer Ing. Martin Berger und sein Team innerhalb von 30 Jahren, das Roll-out der Eplan-Software weit über den österreichischen Raum hinaus zu etablieren. In einem Blitzinterview erinnert sich Berger an die bewegte Entwicklung der österreichischen Eplan-Erfolgsstory.

Ing. Martin Berger
© Eplan GmbH
Geschäftsführer EPLAN GmbH
Herr Berger, was war Ihr Antrieb, Eplan in Österreich zu etablieren?
Die Mission war es, mittels Eplan einen Schaltplan in einigen Stunden anstatt Tagen erstellen zu können.
Zur Eplan-Gründung in Österreich waren Ihre ersten To-dos …
… die Anmietung von Büroräumlichkeiten in Amstetten und die Gewinnung meiner ersten vier Mitarbeiter:innen. Helmut Radinger wurde als etablierter Techniker eingestellt, Alexandra Bruckmüller für den Aufbau der Büroorganisation. Außerdem wurden ein am Markt erfahrener Vertriebsmitarbeiter und ein direkt von der Schule gewonnener Neueinsteiger für technische Belange ins Team aufgenommen.
Wie empfanden Sie Ihre jeweiligen Eplan-Startphasen?
Bruckmüller: Faszinierend, spannend, facettenreich! Das Beste daran waren die beinahe täglichen Erfolge.
Radinger: Reizvoll und erlebnisreich! Der Eplan-Job war für mich vorbestimmt und ist bis heute meine Passion.
Und Sie, Herr Berger?
Enthusiastisch! Wir hatten unsere Vision, die wir mit viel Elan auch heute noch verfolgen.
Wann erreichten Sie den Break-even?
Nach Ablauf des ersten Geschäftsjahrs.
Ihr Erfolgsrezept dazu?
Wichtig ist es, Teamgeist zu fördern und zu leben – und mit Freude Ziele umzusetzen, Kund:innenanliegen kreativ zu supporten und Märkte über den Tellerrand hinaus im Auge zu behalten. Viel persönlicher Einsatz aller Mitarbeiter:innen ist ebenso bedeutend.
Ihre Vertriebsmethoden sind …
… vielfältig, branchenorientiert, über die österreichischen Grenzen hinaus aktiv. Dazu nutzen wir z. B. eine technische Hotline, analoge und digitale Eplan-Schulungsangebote, Usermeetings fürs Networken, Nachwuchsförderung in Schulen, Austausch mit Technologiepartnern, Auftritte auf Messen sowie in digitalen und Print-Medien u. v. m.
Eplan Österreich ist heute vertrieblich wo aktiv?
Nebst Österreich sind wir in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, der Türkei, Griechenland, Middle East, Kroatien, Slowenien, Serbien und Südafrika vertreten.
Wirtschaftskrisen stemmen Sie …
… kreativ und marktkonform. Die Software Eplan ist branchenunabhängig. Läuft eine Branche mal nicht gut, generieren wir – oft sogar – Neukund:innen in einer anderen Sparte.
Die Eplan-Software ist …
… weit mehr als ein CAE-Tool. Sie ist in ihrem gesamten Lösungsangebot in Unternehmen integriert, hält deren Workflows am Laufen und sorgt für permanente Effizienzsteigerungen.
Künstliche Intelligenz ist ein Thema …
… und zwar schon seit etwa sieben Jahren – integriert in verschiedenen Eplan-Produktentwicklungen. Mittlerweile können Eplan-User:in-nen auch mit dem Eplan-Copilot interagieren.
Wie sehen Ihre Wünsche an die Zukunft aus?
Unser Unternehmen soll wie bisher im Sinne unserer Kund:innen und deren Anforderungen weiterentwickelt werden. Dafür sind wir gerüstet und bewegen uns agil und mit viel Elan und Freude im täglichen Geschehen mit.
Herzliche Einladung zum Eplan Usermeeting!
Anmelden unter www.eplan.com